„Ohne Mathematik tappt man doch immer im Dunkeln“
Werner von Siemens
Aber mit Mathematik kann man Strukturen herausfinden und analysieren und es lassen sich Systeme simulieren, die man selbst im Labor nicht erforschen kann. Beispielsweise ermöglicht die Mathematik, dass man mit einem Computer- oder Magnetresonanztomographen in einen Menschen „hineinschauen“ kann. Hierbei sind die Radon-Transformation (J. Radon wirkte von 1925 bis 1927 als Mathematik-Professor in Erlangen) und die globale Optimierung entscheidende Werkzeuge.
Schwerpunkte der mathematischen Grundlagenforschung am Department Mathematik liegen u.a. im Bereich der Darstellungstheorie und der Lie-Gruppen, und im Emmy-Noether-Zentrum wird diese Forschung entscheidend vorangetrieben. Mathematische Physik, Stochastik, Analysis und Numerik partieller Differenzialgleichungen sind ebenfalls wichtige Forschungsbereiche unseres Departments mit direktem Bezug zu Forschungsrichtungen der Natur- oder Ingenieurwissenschaften. Optimierung und wissenschaftliches Rechnen sind Forschungsgebiete mit großer Nähe zu technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Anwendungsfeldern.
Dieses Forschungsspektrum bietet die Grundlage für die am Department Mathematik angebotenen Studiengänge. Es werden die drei Bachelor- und Masterstudiengänge Mathematik, Technomathematik und Wirtschaftsmathematik angeboten. Das gymnasiale Lehramt kann mit der Fächerkombination Mathematik/Physik aber auch mit anderen Fächerkombinationen in Verbindung mit Mathematik belegt werden.
Studienbeginn im Sommer 2012
Im Sommersemester 2012 bietet das Department Mathematik wiederum einen Studienbeginn für die Bachelorstudiengänge Mathematik, Technomathematik und Wirtschaftsmathematik und auch für das gymnasiale Lehramt mit den Fächerkombinationen Mathematik/Physik und Mathematik/Informatik an. Das Department profitiert hierbei von den guten Erfahrungen, die es mit dem Studienbeginn im vergangenen Jahr im Rahmen des Doppeljahrgangs gemacht hat. Studienanfänger/innen können mit Lehrveranstaltungen mit wenigen Teilnehmern und optimalen Studienbedingungen im Neubau Mathematik rechnen.



